Frauengesundheit

Eine Lösung musste her- Mein Weg zur Gesundheit durch Ernährungsumstellung – wie habe ich es geschafft, Heilerfolge zu erzielen?

Elke Piskaty1377 views

Ich habe vieles ausprobiert von TCM, Ayurveda bis Heilfasten aber alles hat nur für kurze Zeit geholfen aber der erhoffte Langzeiteffekt blieb aus.

Zu dieser Zeit war ich keine Vegetarierin. Ich mochte Fleisch, Wurst, Käse, Joghurt, Junkfood, Süßes, salziges Knabbergebäck und was noch so alles dazugehört.

Daher verstehe ich, dass man sich eine pflanzliche Ernährung nur schwer vorstellen kann, und man auch nicht aus seiner gewohnten Komfortzone raus möchte.

Gemüse und Obst, ob roh oder gekocht, mochte ich schon immer, ebenso Vollkornprodukte. Allerdings großteils in Form von Weizen, auf den man bei Endometriose und chronischen Entzündungen verzichten sollte, und zudem weitgehend glutenhaltiges Getreide reduzieren sollte.

Als ich wieder auf der Suche nach Alternativen Heilmethoden war, stieß ich auf grüne Smoothies.

Ich kaufte mir das Buch von Victoria Boutenko, der Grünen Smoothie Erfinderin, und habe mit einem gewöhnlichen Haushaltsmixer begonnen mir täglich Grüne Smoothies zu mixen.

Seitdem haben sie mich auch nicht mehr losgelassen. Ich trinke sie noch immer täglich.

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Durch die Grünen Smoothies schlich sich in kürzester Zeit, das Verlangen nach noch mehr gesünderen Lebensmitteln ein. Das Verlangen nach Süßem sowie Ungesundem wurde immer weniger. Nach und nach verspürte ich eher ein Verlangen nach noch mehr gesünderen Lebensmitteln.

Der Genuss ist in den Vordergrund gerückt.

Durch diese Motivation, kam ich später auch zur Umstellung auf eine rein pflanzlichen Ernährung.

Ich habe die krasse Variante gewählt, und von einem Tag auf den anderen auf tierische Produkte verzichtet.

Ich habe mit dem Buch von Atilla Hildmann begonnen, und habe ein Rezept nach dem anderen durchgekocht. Immer wieder aufs Neue war es ein einzigartiges Geschmackserlebnis oft schon eine Geschmacksexplosion.

Ich lernte so viele neue Lebensmittel kennen, die mir bis dahin unbekannt waren und ich hatte nicht das Gefühl auf irgendetwas verzichten zu müssen.

Im Gegenteil: Die Auswahl wurde größer. Es kamen immer mehr Bücher in mein Repertoire. Ich war so begeistert von der Vielfalt an Möglichkeiten, und die Leidenschaft wuchs und wuchs und so habe ich nach und nach begonnen, selbst zu experimentieren. Kochen wurde zu meiner Leidenschaft.

Die Veränderung wurde spür- und schmeckbar!

Die Geschmacksknospen sowie der Geruchssinn hatten sich extrem verändert. Egal was ich gegessen habe, alles schmeckte viel intensiver. Auch das Obst und Gemüse waren plötzlich viel intensiver.

Was mir zur damaligen Zeit nicht gemundet hat, schmeckt mir jetzt. Gerüche habe ich viel stärker wahrgenommen, mein Geruchssinn wurde viel feiner, was auch öfters mal ein Nachteil sein kann… 😉

Mit großem Erstaunen habe ich stetig einen positiven Effekt auf meine Gesundheit bemerken können. Die Energie kam zurück, ich fühlte mich nicht mehr so antriebslos und müde.

Ein halbes Jahr später spüre ich vermehrt, dass ich die Tabletten für die Schilddrüsenunterfunktion nicht mehr benötige und habe aufgehört sie einzunehmen.

Bei der nächsten Kontrolle war ich gespannt, ob meine Wahrnehmung richtig war. Und das war sie…. der TSH-Wert war im Normalbereich! Was für ein Erfolg!

Die Ärztin war buff, denn aus der Sicht der Schulmedizin war eine Schilddrüsenerkrankung nicht heilbar und das gab mir die Ärztin damals bei der Bekanntgabe der Diagnose auch gut zu verstehen. Sie machte sogar ein zweites Mal eine Sonographie.

Nein, Frau Doktor, Ihr Ultraschallgerät ist nicht defekt 🙂

Erfolge sorgten für noch mehr Motivation

Dieses Erfolgserlebnis hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Das motivierte mich noch mehr und ich war nicht mehr zu bremsen.

In meiner Freizeit  recherchierte ich jede einzelne Sekunde und verschlang ein Buch nach dem anderen.

Es wurde mir immer mehr bewusst, dass Nahrungsmittel einen immensen Einfluss auf unseren Körper und auf das Immunsystem haben.

Und so war mir bald klar, dass die richtige Auswahl der Lebensmittel entscheidend für die Gesundheit sind und damit einen wichtigen Baustein neben Sport, Bewegung sowie positivem Denken darstellen. Sie sind das Fundament eines gesunden Lebensstils.

Heute, 3 Jahre später, habe ich mir mein eigenes Gesundheitsnetzwerk geschaffen und mir von überall etwas heraus gepickt, was für mich stimmig ist, um die größte Menge an gesundheitsfördernden Vitalstoffen aus den Lebensmitteln zu bekommen.

Diese Fülle bekommt man von frischen, natürlichen, naturbelassenen, und wenn nicht gekocht oder gebraten wird, von lebendigen Lebensmitteln, die uns eine Fülle an Nährstoffen liefern und somit unser Immunsystem unterstützen und stärken, Entzündungen entgegenwirke, etc.

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Diese vielen verschiedenen Beschwerdebilder, die ich durch die Endometriose hatte und die mich in meinem kompletten Leben eingeschränkt haben, treten nur mehr sehr, sehr selten auf und zwar dann, wenn ich nicht auf meinen Körper höre, ihn nicht das Richtige gebe und ihn vernachlässige. Dann werde ich wieder erinnert, dass sie doch noch da ist, aber das ist so gering, dass es nicht großartig nennenswert ist.

Heute sage ich, dass die Krankheit anscheinend für mich Bestimmt war, um diesen Wandlungsprozess zu durchgehen und diese Erfahrungen machen zu können.

Dafür bin ich dankbar!

Wie sieht die Grundausstattung an Vorräten in meiner Vollwerternährung aus?

  • frische biologische Lebensmittel (Obst und Gemüse) großteils regional und saisonal
  • Vollgetreide (kein Weizen)
  • Pseudogetreide
  • Hülsenfrüchte

Die gekeimte Variante von Vollgetreide, Pseudogetreide, Hülsenfrüchte, etc. wäre das Optimale, denn das sind natürliche lebendige Lebensmittel, wo das Wort „Leben“enthalten ist. Somit tragen sie alle erforderlichen Nährstoffe in sich.

  •  hochwertige Pflanzenöle/Essig

(Vor allem das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6-Fettsäuren sollte nicht mehr als 1:5 betragen, da ein Ungleichgewicht zu Entzündungsreaktionen im Körper führen kann) (zum anklicken)

  • hochwertige Gewürze
  • Kerne, Nüsse, Samen
  • Keime und Sprossen
  • pflanzliche Milch
  • Trockenfrüchte
  • Süßungsmittel (Kokosblütenzucker, Apfeldicksaft, hin und wieder Agavendicksaft) Am Besten ist es, mit frischen Früchten oder mit getrockneten Früchten zu süßen, wie z.B. mit Datteln

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Welche Lebensmittel können noch zu einem Heilungserfolg unseres Organismus führen? 

An erster Stelle steht viel GRÜN. Je dunkler, umso besser.

Mit den folgenden Lebensmitteln kann man nochmals das Optimum für seine Gesundheit herausholen, denn sie schützen vor freien Radikalen , sind Enzymträger und für einen funktionierenden Organismus von großer Bedeutung.

Grüne Smoothie´s sind von Anfang an ein fixer Bestandteil meiner täglichen Ernährung. Sie sind schnell zubereitet, einfach zum Mitnehmen, sättigend, ersetzen eine Mahlzeit und spenden Energie.

Grüne Säfte aus Obst, Gemüse oder Sprossen oder auch Weizengras. Säfte werden anders als Grüne Smoothies verdaut. Die Nährstoffe sind innerhalb weniger Minuten für den Körper verfügbar.

Weizengrassaft: Weizengras hat den höchsten Chlorophyllgehalt und Anteil sekundärer Pflanzenstoffe. Weizengrassaft reinigt unser ganzes System und wird auch in getrockneter, pulverisierter Form angeboten. Ich bevorzuge lieber die frische Variante.

AFA- und Clorella Algen besitzen eine Vielfalt an positiven Wirkungen. Sie stärken das Immunsystem, regulieren den Stoffwechsel, enthalten alle essentiellen Aminosäuren, Eisen, Kalzium bioverfügbares Vitamin B12, hoher Gehalt an Chlorophyll, etc.

Sprossen sind Powerpakete und lassen sich zu jeder Zeit aus eigenen Keimsaaten ziehen. Sprossen werden während des Keimprozesses zu einem lebendigen Lebensmittel und besitzen einen hohen Nährstoffgehalt. Enzyme werden erst während des Keimprozesses gebildet. Sie sind leicht verdaulich, schmecken so herrlich frisch, lebendig und kraftvoll.

Bisher ziehe ich Hülsenfrüchte, Getreide, Mini-Blattgemüse, Chiasamen, Sonnenblumen-, Kürbiskerne, Buchweizen selber.

Wasser trinken: Unser Körper besteht aus fast 70% Wasser und Wasser ist und bleibt die einzig wahre Flüssigkeit, die unser Körper für den Stoffwechsel und gleichzeitig für die Regulierung des Wasserhaushaltes benötigt.

Neben der Ernährung ist es empfehlenswert eine Darmreinigung vor der Ernährungsumstellung durchzuführen, um bestmögliche Fortschritte zu erzielen:

Durch schlechte Ernährungsweisen, Medikamente sowie Umwelteinflüsse sammeln sich im Körper Gifte und Säuren an, die die Organe in ihrer Funktionsweise beeinträchtigen. Die Folge ist, dass das körpereigene Abwehrsystem geschwächt wird und der Körper anfälliger ist. Daher ist es wichtig, die alten Ablagerungen auszuscheiden.

  • Eine Leber-/Gallenblasenreinigung mind. 1-2x/Jahr durchzuführen.

Die Leber Galle, Niere und der Darm gehören ebenfalls geheilt und sind unsere wichtigsten Organe. Daher sollte man sie nicht außer Acht lassen und sich um sie kümmern. Die Leber ist unser wichtigstes Ausscheidungsorgan und somit der Filter unseres Körpers, die uns vor Giften und schlechtem Essen schützt, aber deshalb bekommt sie die ganzen Giftstoffe wie Pestizide, Chemikalien, Medikamente, Bakterien, den Müll vom Essen, Konservierungsstoffe und vieles mehr ab, und die Leber hat noch viele andere Aufgaben. Daher gehört sie, neben den anderen Organen, immer wieder gereinigt.

Schaue dir dazu mein Video an! (einfach anklicken)

  • Einen Entlastungstag mit Grünen Säften oder Grünen Smoothies.

Einen Tag/Woche solltest du einlegen, um deinen Verdauungsorganen einen freien Tag zu gönnen. So können sie sich regenerieren und reinigen.

Wir Essen beinahe durchgehend, und das ist einfach zu viel für Magen, Darm und Kumpanen.

Ich habe mir einen fixen Tag festgelegt und den ziehe ich egal, wo ich bin, auch im Urlaub, durch. 1 Tag/Woche sind nur 52 Tage/Jahr!

  • Basenbildende Nahrungsmittel bevorzugen.

Das verringert die Entstehung entzündlicher Prozesse. Ein ausgeglichener PH-Wert im Körper, ist wichtig für die optimale Gesundheit. Chlorophyllhaltige Nahrungsmittel sind stark basenbildend.

  • Stress meiden! In geringem Maße wird die Übersäuerung gefördert, schwächt das Immunsystem und fördert Entzündungen.
  • Bewegung/Sport für einen gesunden Lebensstil.

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Sport baut Stress ab, macht den Kopf frei, setzt Glückshormone frei, stärkt unter anderem das Immunsystem und hält das Herz-Kreislaufsystem fit.

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  • Großteils auf BIO zurückzugreifen.

Bio muss nicht immer teuer sein, wenn man regional und saisonal einkauft. Konventionelles Obst & Gemüse sind oftmals stark mit Pestiziden belastet und diese wiederum belasten unseren Organismus.

Ein gesundes und starkes Immunsystem ist der beste Selbstschutz des Körpers gegen viele Krankheiten. Unser Immunsystem wird ständig belastet und muss Hochleistung erbringen. Es sichert unsere Gesundheit im ständigen Kampf gegen eindringende Bakterien, Pilze, Viren und Umwelteinflüsse. Daher ist es kein Wunder, dass es seine Aufgaben oft nicht mehr erfüllen kann.

Unser Körper ist einzigartig und kann sich selbst heilen, indem wir unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen, ihm das richtige zufügen und unseren Lebensstil ändern.

Was hat sich alles ins positive verändert?

  • viel mehr Energie und Ausdauer
  • keine Erschöpfungszustände mehr
  • unregelmäßige Zyklusprobleme sind weg
  • keine Rückenschmerzen
  • minimale Bauchkrämpfe
  • keine Verstopfung
  • keine Brustschmerzen
  • keine Hüftschmerzen
  • nur mehr selten auftretende Migräneattacken
  • keine Depressiven Verstimmungen
  • keine extremen Stimmungsschwankungen mehr
  • schönes Hautbild
  • nicht mehr so infektanfällig
  • in meinen Gedanken und Handlungen wurde ich viel klarer

Wenn du deinem Körper etwas Zeit zur Umgewöhnung gibst und du dann merkst, dass es dir gut tut, dann motiviert es unglaublich und macht Spaß weiter zu experimentieren, und dran zu bleiben. Wichtig ist sich nicht zu überfordern, ohne Druck, Schritt für Schritt und die Weiterentwicklung auf dich zukommen zu lassen.

Durch meinen Heilerfolg bin ich überzeugt, dass eine pflanzliche Ernährung eine der Gesündesten sein kann, vorausgesetzt man macht es richtig. Das belegen auch viele Studien und mittlerweile gibt es auch immer mehr Ärzte, welche eine pflanzenbasierte Ernährung befürworten.

Voraussetzung ist, dass man es mit sich ehrlich meint und sich nicht selbst belügt.

Der Weckruf zu einer Veränderungen am Ernährungs- und Lebensstil sollte vom Innersten kommen und vor allem sollte man überzeugt sein, dass man es schafft durch eine Ernährungsumstellung Heilerfolge zu erzielen.

Es nützt nichts, wenn man mit negativen Gedanken oder Halbherzig an die Sache ran geht, denn dann kann es nicht funktionieren und man ist bald zum scheitern verurteilt.

Man muss seine innere Ärztin aktivieren und Anfangen sich um sich selbst zu kümmern.

Ich weiß, dass es sich schwer anhört, aber wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, dann denkt man nicht mehr darüber nach, tut es und freut sich auf das unbekannte Neue.

Die Ernährungsumstellung hat bei mir auf vielen Ebenen einen Wandel vollbracht, mit dem ich nie so gerechnet hätte.

Ich fühle mich glücklicher, positiver, stärker, selbstbewusster, kraftvoller, gesünder, wie je zuvor.

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Schon für den griechischen Arzt Hippokrates (460 – 370 v. Chr.) waren Ernährung, Bewegung und Entspannung, die drei Säulen eines gesunden Lebens.

Wie kannst du lecker und bewusst kochen?

Durch meine ständige Weiterentwicklung, die sich in meinen Rezepten widerspiegelt, hast du eine Auswahl vom Beginn an bis jetzt, 3 Jahre später, mit einem höheren Rohkostanteil. Daher möchte ich dir meine alten Rezepte nicht vorenthalten. Du findest auch Rezepte mit Sojaprodukten, Dinkelmehl, wo ich noch süße Speisen mit Birkenzucker und Agavendicksaft gesüßt habe, um dir den Anfangsstart zu erleichtern. Denn man soll ja Schritt für Schritt vorangehen und nichts überstürzen.

Grüne Säfte, Sprossen, Keime, Rohkost Dessert, etc. kamen erst viel später durch ständiges recherchieren, lesen und weiterbilden hinzu. (Nicht, dass du glaubst, ich hatte das alles sofort integriert, nein überhaupt nicht!)

Wie du siehst, hat es seine Zeit gebraucht, und das hat mich dort hingeführt, wo ich derzeit stehe: Bei einem erhöhten Rohkostanteil.

1x am Tag möchte ich aber doch noch eine gekochte warme Mahlzeit.

Sehr geprägt in meiner Entwicklung haben mich Victoria Boutenko, Atilla Hildmann, Dr. Rüdiger Dahlke, Prof. Dr. Colin Campbell mit „China Study“, Dr. Caldwell Esselstyn, Dr. Anna Maria Clement, die selbst an Endometriose erkrankt war, und Dr. Brian Clement vom Hippocrates Health Institut.

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Elke Piskaty
schreibt hier über nachhaltigen, biologischen und gesundem Lebensstil ohne Convenience Food, Industriezucker, Auszugsmehl, usw. Sie unterstützt Frauen, die an Menstruationsbeschwerden und Endometriose leiden bei der Ernährung, um ihre Gesundheit zu verbessern/aufrecht zu erhalten und ein besseres Körpergefühl zu erlangen.

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